5 Ideen, um die Geschenkeflut zu Weihnachten einzudämmen

Oh mein Gott, bald ist Weihnachten! Ja, wirklich. Erfahrungsgemäß vergeht der November unfassbar schnell und dann auch noch der Dezember, weil da immer viel zu tun ist, und dann ist es schon ein Tag vor Weihnachten und dann … dreht sich alles nur noch um Geschenke.

Geschenke für alle, denn nichts zu Schenken geht gar nicht. Denkt man. Und am Ende liegt dann ein riesen Haufen bunter Geschenke unter dem Baum, der droht beim leisesten Windhauch (also bloß nicht das Wohnzimmer lüften) umzukippen.

Geschenkeflut

Scherz beiseite, ich will damit eigentlich sagen, ich finde, die Geschenkeflut vor allem für Kinder ist übermächtig. Ich möchte sie ein wenig regulieren und in nicht überflutende Bahnen lenken. Deshalb habe ich mir ein paar Gedanken zum Thema sinnvoll Schenken gemacht und habe vier Ideen für euch, wie ihr die Geschenkeflut ein wenig eindämmen könnt.

1. Schenkt euch doch mal Zeit. Sonst nichts.

Zugegeben, das ist schwer umzusetzen, vor allem bei großen Familien. Aber wie befreiend wäre es, sich zu Weihnachten einmal gegenseitig nichts zu schenken? Gar nichts, außer die Zeit die man miteinander verbringt. Das klingt jetzt romantisch und altbacken, aber der Gedanke hat doch etwas, das müsst ihr zugeben. Denn auch wenn euch sieben der zehn zu besorgenden Geschenke für Weihnachten leicht von der Hand gehen, die letzten drei sind bestimmt knifflig und wenigstens eines treibt euch in den Wahnsinn. Wetten?

2. Weihnachtswichteln: nur ein einziges Geschenk

Ihr wollt nicht gar nichts schenken? Verstehe ich, denn ich beschenke auch gerne. Dann habe ich eine alternative Idee für euch. Weniger Geschenke oder überhaupt nur ein Geschenk pro Person lässt sich am besten umsetzten, wenn man wichtelt. Das kennt ihr sicher aus der Schule oder aus dem Büro: jeder zieht schon im November eine Person, die er beschenken soll. Wenn ihr wollt, legt auch ein Budget fest.

3. Für Kinder: Geschenke vorab besprechen und beschränken

Das klingt gemein, ist aber manchmal vielleicht eine gute Idee. Vor allem in großen Familien gehen Kinder zu Weihnachten in Geschenken unter. Zwei Uromas, zwei Omas und Opas, Tante, Onkel , Großtante und dann auch noch Taufpaten und andere Freunde. Alle bringen sie Geschenke für die Kinder mit. Und unterm Baum wissen die dann gar nicht, bei welchem Geschenk sie anfangen sollen. Und was passiert dann? Die Geschenke werden ausgepackt und beiseite gelegt. Manche davon gar nicht mehr angeschaut. Kommt euch das bekannt vor? Wäre es nicht besser, weniger aber gezielter zu beschenken? Kinder können mit so einer Geschenkeflut sowieso gar nicht umgehen, 30 Packerl auszupacken überfordert sie schlichtweg

Deshalb vielleicht besser schon vorher mit Verwandten und Freunden besprechen, ob Geschenke überhaupt gewünscht sind und falls ja, welche. Ich betone meistens, dass es auch gar nicht notwendig ist, etwas zu schenken. Keine Sorge, es liegen bestimmt immer noch genug Geschenke unter dem Weihnachtsbaum.

4. Eine Schachtel voll Geschenke

Wie wäre es, die Geschenke auf eine Schachtel voll davon zu beschränken? Alles, was nicht mehr in die Schachtel passt, wird beiseite gelegt und zu einem anderen Anlass geschenkt. Das sollte natürlich vorher mit den Verwandten besprochen werden, nicht, dass jemand böse ist, weil sein Geschenk ungeöffnet in einer Box verschwindet. Zusätzlich sollte diese Regel natürlich auch für Mama und Papa gelten, das ist klar.

5. Kinder schenken Kindern ihre Lieblingssachen

Vielleicht passiert euch das auch manchmal: meine Tochter gibt ihren Freundinnen ihre Spielsachen mit nach Hause mit den Worten”Schau, das schenke ich dir. Das darfst du dir mitnehmen!” Warum sollte man es also zu Weihnachten nicht auch so machen? Natürlich nur in dem Fall, dass nicht alle Geschenke offiziell das Christkind oder der Weihnachtsmann bringt und sich die Kinder auch untereinander beschenken möchten. Man muß nicht immer neue Spielsachen kaufen, die bekommen die Kinder meistens sowieso von den Erwachsenen (ähm, dem Christkind), die meisten Spielsachen sind gebraucht noch genauso gut wie neu. Auch Kinder freuen sich, wenn sie andere beschenken dürfen und hält man es bei Freunden genau so, dann kommt zwar ein Spielzeug, aber es darf auch eines gehen.

Wir haben es bisher übrigens so gehalten, den Kindern zu Weihnachten selbst gar nichts zu schenken, weil sie so viel von allen anderen bekommen. Dieses Jahr wird es für uns Erwachsene und für die zwei Damen erstmals die Schachtel Geschenke geben. Was nicht mehr hinein passt, bekommen sie zu einem anderen Anlass.

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Ich habe auch andere Mamas gefragt, wie in ihrer Familie das “Problem” mit der “Geschenkeflut” gelöst wird. Lest gerne weiter … Und wenn ihr euch schon Gedanken darüber gemacht habt, was ihr schenken könnt ohne irgendetwas Materielles zu schenken, dann ist vielleicht unser kostenloses weihnachtliches eBook mit 24 schönen gemeinsamen Aktivitäten die wenig kosten außer vielleicht Zeit etwas für euch. Im Anhang gibt es auch Gutscheine zum Ausdrucken, um die Ideen als Adventskalender zu nutzen.

Wie ist das bei euch so? Habt ihr auch manchmal das Bedürfnis, mal weniger zu schenken, weil es sowieso schon so viel ist?

Gibt es bei auch immer zu viele Geschenke? Ich zeige euch 5 kreative Ideen, was ihr alternativ tun könnt, um die Geschenkeflut einzudämmen und wie sich trotzdem alle freuen. ;) (Weihanchten, Weihnachtsgeschenke Ideen, Geschenkideen, Geschenke selber machen, Zeit statt Zeug)

4 replies on “5 Ideen, um die Geschenkeflut zu Weihnachten einzudämmen

  • Anne

    Wir haben dieses Jahr vor den mittleren Kindern( Nichten 8/6, Neffe 4/und unserem Sohn3) zeit in Form von Ausflügen zu schenken. Die eine Nichte hat dazu noch Geburtstag also bekommt diese ein Ticket für Appasionata nächstes jahr wo auch nur einer von uns mit ihr hingehen wird. Meine große 13 bekommt von allen jeweils Geld da sie auf etwas spart. Die babymaus bekommt etwas selbsttgebautes mit Bändern und schnüren da sie alles liebt was herumhängt. Wir Erwachsenen schenken uns eigentlich nix. Aber mein Mann wird am 27. 12. 40… Mal sehen

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    • Judith

      Hi!
      Ich finde, das hört sich doch perfekt an – ich verschenke auch gerne gemeinsame Zeit in Form von z.B. Theater, auch an meine Eltern oder Schwiegereltern. Und Oma und Opa bitte ich dann meistens das Geld für die Geschenke für Kinder auf das Sparbuch zu legen. Wer weiß, wann sie einmal einen wirklich teuren Wunsch haben, dann ist es schön, wenn wir den erfüllen können… Ansonsten bekommen sie ausreichend Geschenke. Liebe Grüße, Judith

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  • Jasmin Herzog

    Ja das Thema Geschenke… Die ganze Verwandtschaft will den Kindern unbedingt etwas schenken und sie verstehen absolut nicht, warum mir das manchmal einfach zu viel wird.
    Um das mit dem vorab Besprechen und Beschränken zu vereinfachen, hab ich mir einen online Geschenketisch programmieren lassen. Da leg ich einfach Wunschlisten für die Kinder an mit Dingen die wir wirklich wollen und brauchen. Die Liste bekommt dann jeder per Mail. Sie können sich dann ein Geschenk davon aussuchen und die anderen sehen dann, dass das bereits besorgt wird. Anders wäre das bei uns echt ausgeartet…

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    • Judith

      Liebe Jasmin,
      ja, das kenne ich und ich mache es auch so. Manches bekommen wir dann leider trotzdem doppelt und dreifach (Kochschürzen für die Kinderküche sind ein gutes Beispiel) .. aber na ja. Es wird. Ich frage mich immer, wieso das früher so anders war. Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Eltern Geschenke hätten beschränken müssen …

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