8 Fragen an Cerwenka

Andrea Jack-Voigt

Die Freude am experimentieren mit Elementen der österreichischen Tracht packte Andrea Jack-Voigt im Rahmen eines fashion battles im Frühjahr 2018.

Die Entwürfe von Cerwenka sind zeitlos, bei sorgfältiger Behandlung kann man sich über mehrere Saisonen an einem Stück erfreuen und sich damit schmücken.

Drei Fakten, die wir über dich wissen sollten?

  1. Seit vielen Jahren arbeite ich im Upcycling Bereich – daher wird man in meinem Sortiment die unterschiedlichsten Materialien entdecken. 
  2. Ein weiteres erklärtes Ziel des Labels ist es, Frauen den Rücken zu stärken und sie strahlen zu lassen. 
  3. Ich liebe den win-win-win-effect; ein Produkt kommt bei mir nur dann ins Sortiment, wenn  es für den Kunden, die Produzenten und die Umwelt vertretbar ist. 

Welche drei Eigenschaften zeichnen dich aus?

Ich würde mich als detailverliebt, mit einem gewissen Vorstellungsvermögen und viel Spieltrieb ausgestattet beschreiben

Was steckt hinter deiner Marke?

Der Wunsch nach Harmonie und Gleichgewicht. Im Kleinen wie im Großen. 

Das fängt also bei mir selbst an – wenn ich als Selbständige in meinem Rhythmus sein kann – und dehnt sich global aus. Support your local designer  ist eine grossartige Bewegung. Ich bin überzeugt, dass sich am weltweit vorherrschenden Ungleichgewicht etwas ändern würde, wenn jede Region, Mode aus ihrer Umgebung bezieht und viele kleine Unternehmen gut gedeihen könnten.

Woher kommen deine Produkte?

Bei gekauften Stoffen achte ich natürlich auf Bio-Zertifikate. 

Immer wieder bekomme ich aber auch unterschiedlichste Material-Spenden  (seit gut 20 Jahren mittlerweile)– und früher oder später fällt mir dazu etwas ein. Zu diesen Produkten gibt es auch meistens eine gute Geschichte mitgeliefert: Die Armreifen aus bike-tubes zum Beispiel: Die Schläuche nahmen an der UEC European Youth Mountainbike Championship 2019 teil. 

Weshalb ist “fair” und “nachhaltig” wichtig?

Wer mit offenen Augen durchs Leben geht, und wer versteht, dass wir „alle in einem Boot sitzen“ und für sich eine Möglichkeit sieht ein Teil der „Fair- und Nachhaltig-Bewegung“ zu sein, für den gibt es wahrscheinlich gar keine Alternative mehr dazu. Egal, ob als Konsument oder Produzent. Ausserdem könnte man sich viel eher fragen, wann es salonfähig wurde, dass Gegenteil von „fair und nachhaltig“ als  „normal“ zu erachten und zu akzeptieren.

Wie werden deine Produkte hergestellt und wie stellst du sicher, dass die ArbeiterInnen unter fairen und sozialen Bedingungen arbeiten?

Die Stücke werden entweder von mir selbst hergestellt, oder von einem Unternehmen aus der Region, dass ich nach eingehender Recherche ausgewählt habe.

Warum sind deine Produkte nachhaltig?

Die Entwürfe von Cerwenka sind zeitlos, die Materialien sorgfältig ausgewählt und jedes Produkt qualitativ hochwertig verarbeitet. Bei liebevoller Behandlung kann sich die Trägerin über mehrere Saisonen mit dem Design schmücken – und das entspricht meiner Vorstellung von zukunftsweisendem Konsumverhalten. 

Was ist deine Version einer besseren Welt?

Eine Welt voll ausgeglichenen Frauen, die ihre Liebe in Ruhe an ihre Familien weitergeben können  

Welchen Fußabdruck möchtest du gern auf der Welt hinterlassen?

Ich weiss nur, dass ich meine Abdrücke neben denen meiner Lieben, einigen Pfoten und Hufen hinterlassen möchte.

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